Markenstrategie: Konzept und Vorgehen Markennamen von Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen Marken- und Künstlernamen von Sängern, Schauspielern, Sportlern und sonstigen Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens Markenlogos: Wortmarke, Bildmarke/Symbole und Charaktere Slogans: Kurze,  markante Phasen zur Marke und ihrer USP
 
 
 
   
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Wolfgang Reitzle Linde-CEO Wolfgang Reitzle über Aldi und Marken

26.09.2003 - In einem Interview mit der Wirtschaftsmagazin Capital äußerte
sich Wolfgang Reitze, seit kurzem CEO bei Linde u.a. auch über die Marke
Aldi: Capital: Aldi genießt eine Reputation als "Kultdiscounter":
Reitzle: Aldi ist eine starke Marke. Aber zum echten Kult gehört mehr. Erst
aus der Distanz wird sich in einigen Jahren zeigen, was wirklich kultig ist.
Capital: Was könenn andere Markenartikler vom Aldi-Prinzip lernen?
Reitzle: Das Markenmanagement. Aldi lebt die Werte der Marke auch im Inneren
konsequent. Die Kultur, sparsam zu sein, ist allgegenwärtig. Jeder Mitarbeiter
weiß exakt, wofür das Unternehmen steht, was er erwarten kann - und was
nicht.

Quelle: Capital 20/2003, S. 186


Fiat Panda Nix Gingo, Gringo!

18.09.2003 - Eigentlich sollte man meinen, dass in Großunter-nehmen auch Markenexperten sitzen. Bei Fiat scheint dies nicht
der Fall gewesen zu sein. Als Nachfolger des "Panda" war der Markenname "Gingo" angedacht. Leider hatte man übersehen,
dass ein anderes Auto der gleichen Fahrzeugklasse einen durchaus ähnlichen Namen verwendet, der "Twingo" von Renault. Spätestens seit dem Debakel der Deutschen Post, die ihre Anteilsscheine als
"P-Aktie" vermarkten wollte und elegant vom ehemaligen Schwesterunternehmen Deutsche Telekom mit seiner T-Aktie ausgebremst wurde, müsste auch dem letzten Markenexperten klar geworden sein, dass Großunternehmen heutzutage nicht nur die Marke selbst, sondern häufig auch ähnlich klingende Markennamen schützen lassen bzw. bei Verwechslungsgefahr erfolgreich ihr Veto einlegen, wie der Fall "Gingo" erneut deutlich macht. Und Fiat?
Einmal die Finger verbrannt, verfällt deren Marketing auf altbewährtes: Der "Panda" lebt weiter.

Quelle: Eigene Recherchen


Paul McCartney Let it be!

01.09.2003 - Ein Aufschreig war zu hören in der weltweiten Fangemeinde der Beatles,
als Paul McCartney vor kurzem sein neues Album. Empörmung machte sich nicht etwa
breit über die Songtexte oder ähnlich, sondern über das Kleingedruckt. Dort hatte
McCartney heimlich, still und leise eine kleine, marginale Umstellung gemacht. Statt wie
in Anfang der 60er Jahren die Songrechte ihrer Lieder mit "Lennon-McCartney" zu kennzeichnen, wählte McCartney auf seinem neuen Album die Bezeichnung
"Paul McCartney and John Lennon". Markentechnisch vergleichbar wäre McCartneys Änderung mit einer Umbenennung von "Coca-Cola" in Cola-Coka oder von "Villeroy & Boch" in Boch & Villeroy. Nun ja, Musiker sind halt keine Marken-spezialisten, und Fingerspitzengefühl ist auch nicht jedem Menschen angeboren. Bleibt nur zu sagen: Let it be!

Quelle: Eigene Recherchen


Weil's Spass macht...

18.08.2003 - Dass viele Namen zu Marken werden ist weitläufig bekannt. Aber auch der umgekehrte Weg ist möglich, wie ein vor kurzem bekannt gewordener Fall zeigt. So erhielt vor kurzem ein Baby rechtskräftig den Namen eines Erfrischungsgetränkes. Das Landesgericht Köln erlaubte den Eltern, ihr Kind "Fanta" zu nennen.

Quelle: Eigene Recherchen, (1T 198/98)


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